Das Essen

Keine Hochzeit ohne anschließendes Festessen! Soweit sind sich die meisten Brautpaare einig. Wenn es um die passende Verpflegung für Ihre Gäste geht, will die Wahl der Örtlichkeit in Südtirol und des Speiseplans wohl überlegt sein, denn Geschmäcker und Bedürfnisse unterscheiden sich bekanntlich oft sehr. Bevor Sie an die gezielte Auswahl Ihres Hotels oder Caterers herangehen, überlegen Sie zuerst, was Ihnen ungefähr vorschwebt.

Das Aperitif ist traditionell als „Nachmittagsimbiss“ gedacht, um die Zeit zwischen Trauung und Festessen zu überbrücken – und um das Brautpaar, bei dem das Mittagessen oft zu kurz kommt, etwas zu stärken. Deshalb wird es auch meist in Buffetform organisiert – so kann sich jeder nach Lust und Laune bedienen und sich trotzdem noch den Hunger für das Hochzeitsessen erhalten.







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Hotel-Empfehlungen

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Wie genau Sie Ihr Buffet kulinarisch gestalten möchten, ist ganz Ihren Vorlieben überlassen. In Frage kommt so einiges. Vom Bauern-Buffet mit traditionellen Pustertaler Speisen bis hin zu multikulturellem Fingerfood sind Ihnen hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Vielleicht wollen Sie Ihre Gäste ja auch mit einem wilden Mix aus Tirtlan und Sushi, Kebab und Krapfen überraschen – und so jedem nach Belieben etwas bieten zu können. Doch nicht nur die Auswahl der Speisen an sich ist hier wichtig. Stellen Sie sich auch die Frage, wer das Aperitif für Sie ausrichten soll und somit auch, wo es stattfindet. Ein Aperitif unter freien Himmel irgendwo im Grünen lässt die Herzen vieler naturverbundener Südtiroler höherschlagen. Falls Sie dies in Betracht ziehen, liegt für das Essen die Wahl eines Caterers nahe. Dieser beliefert Sie im Idealfall nicht nur mit kulinarischen Köstlichkeiten, sondern auch mit allem Drum und Dran. Von Tischen und Deko bis hin zu Bedienungen will hier an vieles gedacht sein, deshalb informieren Sie sich genau, was alles „inklusive“ ist und an was Sie selbst noch organisieren müssen. Aber Vorsicht beim Aperitif im Freien: Sollten Sie in einer eher wetterunstabilen Jahreszeit oder einer besonders regnerischen Ortschaft feiern wollen, empfehlen wir unbedingt einen Notfallplan für Schlechtwetter im Hinterkopf zu behalten. Organisieren Sie gegebenenfalls ein Festzelt oder einen anderen Unterstand Ihrer Wahl. Auch ein Aperitif in einem Stadel kann seinen Reiz haben – das Pustertal bietet hierzu unzählige Möglichkeiten.

Am unkompliziertesten für Sie als Organisatoren ist es natürlich, wenn Sie das Aperitif am gleichen Ort wie das anschließende Abendessen abhalten. So brauchen Sie nur eine Location zu reservieren und haben die gesamten kulinarischen Angelegenheiten in einer kompetenten Hand. Ein weiterer Vorteil – besonders für Ihre Gäste: Keine langen Fahrten von einem Ort zum anderen und somit auch ein entspannteres Ambiente bei Ihrer Feier. Damit es aber trotzdem nicht langweilig wird, ist ein kleiner Ortswechsel unabdingbar. Klären Sie mit dem ausgewählten Hotel ab, welche Möglichkeiten sich hier bieten. So kann das Aperitif zum Beispiel im Garten abgehalten werden, mit einem Buffet aus Südtiroler Köstlichkeiten, während das eigentliche Festessen mit Hochzeits-Menü dann im Saal stattfindet.

Und so wären wir auch schon beim kulinarischen Highlight Ihrer Hochzeit: dem Abendessen. Hier wird traditionell auf ein mehrgängiges Menü gesetzt. So erstreckt sich das Essen über einen längeren Zeitraum und die Gäste haben zwischen den Gängen die Möglichkeit sich zu unterhalten, zu tanzen oder die eine oder andere Klause zu Ihren Ehren abzuhalten. Natürlich ist auch hier die Menüwahl essenziell. Lassen Sie sich vom Hotel einen Menüvorschlag zusammenstellen, aber bringen Sie auch Ihre eigenen Wünsche und Vorlieben ein. Achten Sie auch auf Alternativen für Vegetarier bzw. Ihnen bekannte Lebensmittelunverträglichkeiten Ihrer Gäste!

Der krönende Abschluss Ihres Festessens ist dann meist die Hochzeitstorte, die das Brautpaar gemeinsam anschneidet. Dabei gilt laut Volksmund:  Wer beim Anschneiden die Hand oben hat, hat auch in der Ehe das sagen. Einige Brautpaare entscheiden sich auch gezielt gegen eine Hochzeitstorte, und setzen als Abschluss des Essens lieber auf ein ausgefallenes und vielseitiges Dessertbuffet. So haben die Gäste die Möglichkeit, sich nach Lust und Laune zu bedienen. Auch mit dieser Wahl müssen Sie nicht unbedingt auf aufwendig dekoriertes Backwerk zu Ihren Ehren verzichten. Anstatt der Hochzeitstorte können auch Hochzeitsplätzchen oder Hochzeits-Cupcakes gereicht werden – sprechen Sie einfach mit Ihrem Konditor über Ihre Vorstellungen, auch eine Internet-Recherche kann Sie diesbezüglich inspirieren.

Sollte die Feier noch bis spät in die Nacht anhalten, kann auch noch ein kleiner Mitternachts-Snack gereicht werden. Hier wird oft auf Gulaschsuppe oder ähnliches zurückgegriffen. Auch hier sind Ihren Wünschen und Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.